Wie bei zahlreichen lebendbedrohlichen, sowie weniger ernsteren Erkrankungen, gibt es beim Darmkrebs auch ein sogenanntes familiäres bzw. genetisches Risiko.
Demnach erkranken Menschen statistisch häufiger an Darmkrebs, in deren familiärem Umfeld bereits Blutsverwandte (insbesondere 1. Grades: Eltern und Geschwister) an Darmkrebs oder anderen Krebsarten litten. Ein erweitertes Risiko besteht auch dann, wenn bei Blutsverwandten Vorstufen des Darmkrebses (Darmpolypen/Adenome) festgestelt wurden.
Die Felix Burda Stiftung, die sich bereits erfolgreich seit einigen Jahren für die Aufklärung zur Darmkrebs-Vorsorge in Deutschland engagiert, bietet auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse einen Fragebogen an, mit dem jeder nach der Beantwortung von wenigen, ganz einfachen Fragen feststellen kann, ob bei ihm ein erhöhtes Risiko besteht, an Darmkrebs zu erkranken. Grundsätzlich sollten Menschen, die von einen familiären Darmkrebsrisiko betroffen sind, mit ihrem Hausarzt oder einem Facharzt für Magen- und Darmkrankheiten sprechen, ob in ihrem Falle z.B.eine vorgezogenen Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung (Koloskopie) vor Vollendung des 55. Lebensjahr vorgenommen werden sollte. (Zum Fragebogen)
Nutzen Sie die einfache Möglichkeit, Ihr persönliches Darmkrebsrisiko zu ermiteln!
Grundsätzlich gilt, wenn Sie bei der Beantwortung der Fragen unsicher sind oder Verständnisfragen haben, sollten Sie Ihre Hausärztin/ Ihren Hausarzt oder eine Fachärztin/ einen Facharzt in Ihrem Fall befragen.
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass ein Fragebogen in keinem Fall die ärztliche Beratung ersetzen kann!
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